Ich bin kein Fan von Religion

Wie oft musst du in die Kirche gehen? Darfst du das sagen? Hast du schon einmal vergessen zu beten? Darfst du in einen Club feiern gehen? Wieso hältst du dich mit Leuten auf, die etwas anderes glauben als du? Diese und viele weitere Fragen wurden in letzter Zeit an mich herangetragen. Ich habe auch schon erlebt, dass Leute sehr verblüfft reagiert haben, als sie von meinem Glauben erfahren haben. DU bist religiös? Wieso gehst du mit deinen Freunden in eine Bar und besuchst regelmässig Prostituierte in Bordellen? Das darf man doch gar nicht….

Diverse Gespräche zeigen mir immer wieder, was die Leute für ein falsches Bild haben von unserem Daddy im Himmel. Damit möchte ich dich auch gar nicht angreifen oder blossstellen, nein, es macht mir sogar sehr weh. Mein Herz weint über diese Situation, dass so viele Leute ein völlig verzerrtes Bild von unserem Vater im Himmel haben und ihn nur als Richter sehen, der einem vorschreibt, was man zu tun oder zu lassen hat. Deshalb kam bei mir der Wunsch auf, in diesem Blog zu erklären, weshalb ich Religion hasse.

Die Religion basiert aus meiner Sicht auf Menschen, die sagen möchten, was du zu tun hast und was nicht. Menschen, welche sich über dich stellen und die Welt regieren möchten. Menschen die dir vorschreiben, was gut ist und was nicht. Sie forcieren dich, etwas zu leisten, was du gar nicht möchtest. Also verstehe ich die Religion ein stückweit als einen Zwang. Du musst dies und jenes tun, da dir jemand dies so vorschreibt. Lange Zeit habe ich auch genauso über unseren Vater gedacht. Ich fühlte mich nicht in der Lage all diesen Anforderungen zu genügen. Fälschlicherweise dachte ich, dass ich alles alleine zu bewältigen habe und nur geliebt werde, wenn ich die Erwartungen erfülle. Was für ein Irrtum, unter diesen Umständen kann ich ja nur scheitern! Deshalb wollte ich Langezeit gar nichts mit dem Glauben zu tun haben. Was hat sich nun geändert?

Ich habe verstanden, dass es meinem Daddy im Himmel nicht um ein religiöses Programm geht, dass ich auf der Welt abzuspulen habe. Es geht um soviel mehr! Ist dir bewusst, dass du geliebt bist von ihm und du ihn weder enttäuschen kannst, noch kannst du etwas unternehmen, dass diese Liebe auslöscht. Was auch immer du für eine Vergangenheit durchlebt hast, nichts kann dich von dieser Liebe trennen! Jesus wünscht sich eine lebendige Beziehung zu dir. Sein tiefster Herzenswunsch ist es, dass du eine persönliche Beziehung mit ihm führen darfst. In dieser Beziehung kannst du gar nicht scheitern, er ist der Schöpfer, er hat dich gemacht und kennt dich viel besser als du dich selbst! Er erwartet nichts, was du nicht mit seiner Hilfe vollbringen kannst. Er lässt dich nicht scheitern.

Im Gegensatz zur Religion, welche dir Ketten anzieht, befreit dich Jesus. Er ist für dich gestorben, so dass du all deine Lasten auf ihn abladen darfst und er diese gerne für dich trägt. Deine Geschichte ist schon Langezeit vor deiner Geburt verfasst worden und jeder einzelne Tag ist bereits niedergeschrieben. Was willst du noch mehr? Du hast einen Coach, Freund und Vater in einem an deiner Seite, welcher interessiert ist, dich aufblühen zu sehen! Er möchte sehen, wie du als Sieger durch dieses Leben auf dieser Welt stolzieren kannst.

So also um auf die obengenannten Fragen zurück zu kommen. Ich lebe wie jeder normale Mensch auch, aber ich habe Jesus an meiner Seite. Mein grösster Wunsch ist es, dass sein Wille auf dieser Welt geschehen darf und deshalb verbinde ich mich ständig mit ihm und frage ihn nach seinem Willen und Rat. Klar darf ich mit meinen Freunden in einen Club gehen, weshalb nicht? Was ist schlimm daran? Wie schon in einem Blog erwähnt geht es hier vielmehr um die Motivation, weshalb man einen Club besucht. Wenn ich in den Ausgang gehe, gehe ich um Zeit mit meinen Mädels zu verbringen. Ich bin nicht ein besserer Mensch als du, ganz und gar nicht, aber Jesus hat mich gerettet. Ich stelle mich auf kein Podest, wieso auch? Und gerade wenn ich mich an die von Gott gegebenen Gebot halte, tue ich dies aus Überzeugung und aus Liebe zu meinem Vater. Es geht in dieser Beziehung nicht um mich, es geht um Jesus. Er gehört auf ein Podest und ihm gehört alle Ehre!

 

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