Lerne im Regen zu tanzen

Kennst du dieses Zitat? Wie oft hast du es schon gelesen oder auf Bildern gesehen? Vielleicht hast Du es auch schon jemandem selber zusprechen können. Aber weisst Du wirklich, was es bedeutet? Kannst Du dir vorstellen, welche Energie dies beansprucht? Als Zitat ist es so einfach daher gesagt, aber wenn du beginnst dies in die Realität umzusetzen, merkst Du, dass es alles andere als einfach ist.

Aus dem Einführungstext kannst Du entnehmen, dass mich dieser Satz sehr beschäftigt und ich wohl gerade jetzt am Lernen bin, was der Spruch eigentlich genau meint. Ich befinde mich in einer nicht gerade sehr einfachen Lebensphase. Wir alle kennen unsere Auf und Ab’s. Ich möchte mal behaupten, dass schon jeder im Regen stand in seinem Leben. Kannst Du dich an diese Situation noch erinnern? Ich finde das sind Situationen im Leben, wo dir niemand etwas sagen kann, was dir hilft. Mir geht es auf alle Fälle so. Alles prasselt irgendwie an mir ab, tief ins Herz dringt es nicht wirklich ein. Auch fühlt man sich unverstanden und denkt, dass der andere gar nicht weiss, wovon er spricht. Ist ja auch verständlich, es kann niemand in deinen Kopf oder dein Herz hineinsehen.

Gerade heute Abend als ich mir Zeit genommen habe einmal mehr über meine Situation zu beten, kam mir in Gedanken ein Bild mit dem Spruch „lerne im Regen zu tanzen“. Und ich dachte nur so, danke, ist das alles? Ich bin sehr rebellisch und nehme oft Dinge nicht einfach so hin. Meistens muss ich aber im Nachhinein einsehen, dass mir gar nichts anderes übrig bleibt 😉 Auf alle Fälle liess mich dieses Bild und dieser Gedanke nicht mehr los. Ich habe mich gefragt, willst Du nun Woche für Woche noch erzählen wie schlecht es dir geht? Möchtest du weitere Tage verpassen und Trübsal blasen? Oder möchtest du aufstehen und weiterleben? Kannst du deine Situation nicht einfach so hinnehmen und das Beste daraus machen? Glaubst du daran, dass es besser kommt?

Ich glaube, dass genau diese Gedanken mich ermutigt haben aufzustehen und zu tanzen im Regen. Dass ich mein Leben wieder in die Hand nehme und mein Fokus auf das Positive richte. Um dies zu erreichen, möchte ich mir vornehmen meine „schlechten Gedanken“ durch positive Gedanken zu ersetzen. Anstatt den Fokus auf meinen Mängeln zu halten, möchte ich ihn auf das setzen, was ich habe. Denn alles andere bringt mich nicht weiter. Wichtig an diesem Punkt ist, ich möchte dich in deiner Situation nicht anregen den Schmerz oder die Trauer zu verdrängen. Gib dir eine gewisse Zeit und lasse Trauer zu. Dies ist unumgänglich für eine nachhaltige Verarbeitung. Aber setze dir eine Frist oder beobachte dich selber, dass du nicht in einen Trott kommst oder im Selbstmitleid versinkst.  Es ist völlig okay traurig oder wütend zu sein. Gehe damit zu unserem Daddy, er wird dich bestens in seinen Armen auffangen und dir mit so viel Liebe begegnen. Lasse diese Emotionen unbedingt zu und verdränge sie nicht. Fühle dich nicht schlecht dabei, es ist ein Zeichen von Stärke auch seiner Schwachheit Platz zu geben. Aber ich möchte dich ermutigen, verpasse den Anschluss nicht! Vergiss nicht weiter zu leben! Das Leben hat noch so viele Überraschungen und Geschenke für dich bereit, die darfst du dir nicht entgehen lassen!

 

 

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