Welches Gift konsumierst du in deinem Leben?

Unser Leben ist voll mit dem Gift der Gesellschaft, das heisst mit Dingen, die von unserer Gesellschaft akzeptiert werden, die aber unserer Seele und unserem Herz nicht gut tun. Dieses Gift findest du in Büchern und Zeitschriften, in der Musik und auch in unserem Fernsehprogramm. Du hast viele Möglichkeiten in deinem Leben, an dieser Quelle anzudocken. Von welcher Quelle trinkst du?

Zuerst einmal sorry, dass ich eine Weile nichts von mir habe hören lassen 🙂 Ich war in einer herausfordernden Zeit mit meinem Studium und dem Arbeiten, so dass ich den Kopf nicht frei hatte einen Blog zu schreiben. Es ist auch in den letzten Wochen einiges geschehen und ich durfte einiges erleben, was mich als Person weitergebracht hat. Auf eine Reise nehme ich euch gerne detailliert mit 🙂

Wie oben erwähnt beschäftigen mich die Quellen, mit welchen ich meinen Durst stille. Das heisst in etwa, was hat Priorität in meinem Leben? Diese Frage schoss mir einfach einmal durch den Kopf. Na klar, es kam nicht unerwartet. In einem Gespräch betonte ich, wie wichtig es sei, ständig sein Herz zu prüfen und sich wieder neu auszurichten. Aufgrund dieses Gespräches wollte ich also wissen, was Priorität hat in meinem Leben. Denn ich denke deine Prioritäten zeigen sehr stark auf, für was dein Herz schlägt und für was dein Herz geht. Also erstellte ich über mehrere Tage eine Liste und ergänzte sie fortlaufend. Ich hatte alles schön aufgelistet und nahm diese auch immer wieder mit ins Gebet. Auf einmal als ich über diese Liste betete, wurde mir bewusst, dass ich sehr viel Zeit in soziale Medien investiere. So oft am Tag checkte ich all die verschiedenen Apps ab. Ganz unbewusst war die erste Handlung am Morgen das Checken meiner WhatsApp Nachrichten, Facebook Nachrichten etc. Als ich mir über diese Erkenntnis weitere Gedanken machte, hörte ich innerlich, wie ich zu jemandem gesagt habe, weisst du am Morgen habe ich nie so viel Zeit für Jesus. Das kennst du doch? Ich bin nun einfach kein Morgen Mensch und das gibt es hald einfach. Ich musste über diese Priorität in meinem Leben weinen und fasste mir ganz bewusst den Entschluss, all diese Apps aus meinem Handy zu verbannen. Exkl. WhatsApp natürlich, darüber koordiniert man ja soooooo unglaublich viiiiiiel 😉

Die Personen, welche mich auf dieser Reise begleiteten fragten mich zum Teil, also dann kannst du das einfach so quasi von 100 auf 0? Hast du dann nicht so etwas wie Entzugserscheinungen? Klingt vielleicht doof , aber ich erschrak, wie oft ich in den ersten Tagen mein Handy in der Hand hatte und da erst bemerkte, ach ich hab ja die Apps nicht mehr. Ich kann dir sagen, dass mir kein einziger Tag schwer gefallen ist oder schwerfällt. Vielmehr bemerke ich, wie viel Zeit ich eigentlich zur Verfügung habe, wenn ich nicht ständig online sein muss. Dies ist genauso eine Quelle, von welcher man genügend Gift für sein Herz erhält. Gerade die sozialen Medien bieten so eine riesige Plattform für das Vergleichen mit anderen oder aber auch rein nur für Minderwertigkeitsgefühle. Ah die, die hat frei bei diesem Wetter! Die hat es schon schön, ich bin so eine arme und muss immer…blablabla…ihr kennt es! Mich persönlich führte es so in eine neue Freiheit. Ich habe keinen Zwang mehr online sein zu müssen oder irgendetwas zu verpassen. Nein, meine Leute wissen nun, ich bin nur noch per WhatsApp oder Telefon erreichbar. Dies lässt sich alles koordinieren keine Angst. Und plötzlich habe ich auch am Morgen wieder Zeit für Jesus. Ich habe Zeit einen Ausschnitt aus der Bibel zu lesen und mir Gedanken darüber zu machen. Mein Kopf ist frei für die Stimme Gottes. Ich konsumiere nicht länger giftige Stimmen, die mir irgendwelchen Mist einreden und ich es irgendwann zu glauben beginne. DU kannst dich entscheiden, was hat Priorität in deinem Leben. Mit was möchtest DU DEIN Leben füllen? Von was möchtest DU voll sein?

Um noch klarzustellen ich möchte überhaupt nicht die heutige Zeit schlechtreden oder irgendjemandem vorwerfen, er sei ein schlechter Mensch, weil er viel Zeit auf sozialen Medien verbringt. Ich werde mich auch nicht irgendwie verbannen oder verstecken, wenn ich mal an meinem Laptop bin, ist es absolut legitim mal bei Facebook reinzuschauen. Aber ich möchte dir aufzeigen, dass du dein Leben selber in der Hand hast und dass du dir überlegen kannst, wie du deine Zeit investierst und vor allem in was? Was sind deine Prioritäten? Wo hast du Quellen in deinem Leben, die dir eher Kraft rauben anstatt dir Kraft zu geben? Was könntest Du tun, um dies zu ändern?

5 Gedanken zu “Welches Gift konsumierst du in deinem Leben?

  1. Letztes Jahr war ich sieben Wochen nicht in Facebook und war in den ersten Tagen auch echt geschockt, wie oft ich den unbewussten Reflex hatte, die App zu öffnen. Hat sich schnell gelegt und es hat mir nicht gefehlt.
    Danke für deinen Beitrag 😊

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